Projekt „Wichteltür“ (Teil 1)

Projekt „Wichteltür“ (Teil 1)

Heute habe ich das Projekt „Wichteltüre in der Weihnachtszeit“ gestartet. Ich verfolge bereits seit drei Jahren die super nette Idee des „Elf on a shelf“ bei Blogfreunden aus Los Angeles. Vom 1. bis 24. Dezember treibt der Elf in der Wohnung sein Unwesen. Manchmal hinterlässt er schöne Bauwerke, manchmal macht er Blödsinn. Hier ein paar Bilder für euch, damit ihr wisst, wovon ich rede. Der Bub, den er immer besucht, heißt Lucas.

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Ich hatte schon überlegt, heuer diese Tradition zu beginnen aber irgendwie kam es mir doch zu Amerikanisch vor. Allein schon weil sich auf Deutsch der Name nicht mehr so schön reimt. „Elf am Regal“ klingt hölzern. Ich war daher total begeistert, als ich vor ein paar Wochen über die Idee mit der Wichteltür gefallen bin. Sofort begann das Projekt in meinem Kopf Gestalt anzunehmen und heute begann ich mit den ersten Vorbereitungen dazu.

Was ist die Wichteltür?
Wichtel sind kleine Wesen die im Wald unter den Wurzeln in Höhlen leben. Mit ihren Familien haben sie es schön gemütlich und sie helfen den Tieren im Wald und auch den Menschen. In der Vorweihnachtszeit erscheint im Haus dann plötzlich eine kleine Tür, hinter der die Wichtel wohnen. Was das genau ist bzw. wie es aussieht können sich die Kinder selbst ausdenken bzw. kann man mit Geschichten und schönen Gesprächen noch ein wenig extra Zauber ins Haus bringen. Helfen die Wichtel im Haus? Zaubern sie die Ängste der Kinder weg? Was hat es mit diesen kleinen Wesen auf sich?

Ich möchte die Wichteltür so gestalten, dass sie als Gesprächsgrundlage für magische Geschichten dient und auch gleichzeitig als Ort, um seine Ängste und Sorgen wegzaubern zu lassen. Dafür kommt ein kleiner Briefkasten neben die Wichteltür. Briefe können dort hinein gesteckt werden und werden dann von den Wichteln beantwortet.

VORBEREITUNGEN
Die ersten Vorbereitungen startete ich heute während dem Mittagsschlaf der Lausemaus. Der Hoppelhase durfte sich auf Netflix ein paar Folgen von „Ruby & Max“ ansehen und ich konnte ca. eine Stunde überlegen, wie ich die Türe gestalten werde.

1. Recherche auf Pinterest
Ich liebe Pinterest mit seinen vielen kreativen Ideen und auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Es gab unzählige Ideen und ich bin sogar stark versucht, im Wald kleine Wichteltüren an Baumstümpfen anzubringen.

Kaffee darf nicht fehlen

2. Platz finden
Da unsere Lausemaus alles auseinandernehmen und essen würde, muss es ein Platz sein, an den sie alleine nicht bzw. schwer erreichen kann. In unserem Fall ist das der Stiegenaufgang. Neben einem Bündel Haselnussästen wird unser kleiner Hausgast einziehen.

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3. Skizze
Eine Zeichnung mit den einzelnen Elementen und deren möglichen Herstellungsweise hilft mir immer, um ein wenig den Überblick zu behalten. Vor allem kommen mir während dem Zeichnen manchmal gute neue Ideen. Hier die heutige Ideensammlung.

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4. Vorlage für Tür
Die Tür wird ca. 12 cm hoch und am Abend, wenn die Kinder schlafen, werde ich beginnen sie zu gestalten. Wie das weitergeht, erfahrt ihr im nächsten Blogbeitrag.

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5. Buch
Ich habe kurz überlegt, ob ich selbst eine Geschichte schreiben soll, aber nach einer kurzen Recherche bestellte ich ein Wichtelbuch, welches hoffentlich zu unserem Hoppelhasen passt. Es gäbe extra Bücher über die Wichteltür, aber diese Geschichten sagen mir weniger zu.

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6. Hoppelhase lernt über Wichtel
Heute beim Waldspaziergang erzählte ich ihm, dass ich schon Geschichten gehört habe, nach denen es im Wald kleine Wichtel geben soll, die den Menschen und Tieren helfen. Ob er eigentlich schon einmal davon gehört hätte?

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Hier könnten doch Wichtel wohnen, oder?

Der Hoppelhase schaute mich mit großen Augen an und überlegte kurz. Dann erzählte er mir von der Geschichte „Die Heinzelmännchen und der Schuster“, die wir vor einiger Zeit gelesen hatten. Ich griff diese auf (Heinzelmännchen helfen einem armen Schuster heimlich bei der Herstellung von Schuhen) und wir überlegten, was die Wichtel bei uns schon gemacht haben könnten. Ich fragte ihn, wer eigentlich die kleinen Moosstückchen hinter dem Haus weggeräumt hat. Denn wir waren es alle nicht. Seine Augen begannen richtig zu leuchten und er sauste sofort nach Hause, um nachzusehen. Tatsächlich, sie waren weg. Ich legte noch ein wenig nach und zweifelte sehr an der Geschichte, erzählte aber weiter, dass ich sogar schon gehört habe, dass manchmal kleine Wichteltüren in Häusern über Nacht erscheinen. Die Wichtel wohnen dann in der Weihnachtszeit bei den Menschen und freuen sich über die schönen Vorbereitungen und genießen die Wärme im Haus.

Hoppelhase meinte, dass wir nicht so laut sprechen dürften, nicht dass die Wichtel uns hören und sie nicht kommen wollen. Natürlich konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen, meinte aber sogleich: „Wer weiß, ob das überhaupt stimmt. ich habe die Geschichte ja auch nur von anderen gehört. Aber eine Wichteltüre im Haus habe ich noch nie gesehen.“

 

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