Projekt „Wichteltür“ (Teil 3)

Projekt „Wichteltür“ (Teil 3)

Die Wichteltür ist fertig, aber warum hast du sie noch nicht aufgestellt?
Wie bereitest du dein Kind auf die Tür vor?

Die Fragen kamen bereits ein paar Mal und ich möchte sie hier etwas ausführlicher beantworten. Ich möchte unseren Hoppelhasen bewusst auf die Tür vorbereiten und nicht einfach die Tür hinstellen. Denn wenn ich mich in ihn hineinversetze und mir vorstelle, dass auf einmal eine Tür erscheint und mir alle erzählen, dahinter seien Wichtel, so würde ich wohl nicht mehr alleine in meinem Bett schlafen können.

Die Tür kommt mit Geheimnissen, Geschichten, Weihnachtsfreude und ganz viel Phantasie. Diese Freuden erscheinen aber nicht einfach mit der Tür. Diese muss man „vorbereiten“.

  1. Was sind Wichtel? 
    Wir saßen gemeinsam beim Essen und ich begann zu erzählen, dass ich von Geschichten gehört hätte. Geschichten über Wichtel. Sie wohnen im Wald unter den Wurzeln und helfen Mensch und Tier. Ich ließ unseren Hoppelhasen in dem Glauben, dass uns die Wichtel beim Wegräumen des Mooses geholfen hatten. Er war sofort Feuer und Flamme. Wir sprachen dann viel über Wichtel. Was sie alles helfen könnten, wie sie wohl aussehen usw. Das Gespräch lässt sich toll lenken und man kann sehr viel „Wissen“ verpacken.
  2. Wichtel im Haus – woher kommt die Wichteltür?
    Ein weiterer Teil des Gesprächs war das Thema „Wichteltür im Haus“. Ich erzählte weiter, dass ich schon von kleinen Türen gehört hätte, die plötzlich in Häusern erscheinen, da die Wichtel den Menschen besonders in der Adventszeit gerne zuschauen und helfen und sie unsere Weihnachtsstimmung so genießen. Sie wohnen bei den Menschen usw.
  3. Wichtelbuch
    Vor zwei Tagen legte ich das Buch „Das Geheimnis der Weihnachtswichtel“ neben den Lesesessel des Hoppelhasen und fragte ihn, woher er das Buch denn hätte? Er meinte, dass er das nicht wisse und fragte natürlich nach, wer es hingelegt haben könnte. Alle verneinten und so kam er selbst zu dem Entschluss, dass das wohl die Wichtel gebracht haben müssen. Wir begannen mit großen leuchtenden Augen zu lesen und, was soll ich sagen, die Geschichte ist PERFEKT!!! Im Buch wird sogar von geheimen Gängen im Haus und von geheimen Wichteltüren gesprochen.
  4. Gespräche
    Bei Spaziergängen im Wald sprechen wir über Wichtel. Ob hier wohl welche wohnen und wenn ja, wo. Wir suchen Wichteltüren im Wald (bisher keine gefunden) und Hinweise auf Wichtel. Man glaubt gar nicht, wieviele die Kinder finden (sich einbilden *gg*)

Ja, man braucht für diese Art von Wichteltürabenteuer etwas Geduld. Denn man hat alles vorbereitet und möchte die Tür und die kleinen Utensilien am liebsten sofort hinstellen. Doch wenn die Kinder nicht darauf vorbereitet sind, so kann es doch schnell nach hinten losgehen. Ich habe ein paar Rezensionen zu Wichteltüren online gelesen und ganz oft war eine schlechte Bewertung zu lesen, da die Kinder nicht überrascht waren. Sie keine Ahnung hatten was das sei und auch kein Interesse. Ich denke nicht, dass das an den Wichteltüren lag, sondern an der fehlenden Vorbereitung.

Habt ihr noch weitere Tips für die Vorbereitung für uns? Wir sind dankbar für Ideen und Vorschläge.

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