Wir basteln ein Bahnsignal

Wir basteln ein Bahnsignal

Das Wetter draußen ist zur Zeit alles andere als einladend und nach einem Spaziergang im kalten Nieselregen war auch der Frischluftbedarf gedeckt. Wieder Zuhause öffneten wir eine unserer Werkpackungen. (Preis pro Packung: 2,32 €)

 

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Information am Rande: Ich bestelle ca. 2 – 3 Mal pro Jahr Bastel- und Werkmaterialien über einen großen Kindergarten- und Schulbedarfanbieter. Natürlich könnte man die Bastel- und Werksets auch ganz einfach selbst zusammensuchen und nachmachen, denn die Anleitungen sind online verfügbar. Doch meist scheitert es bei uns daran, dass wir nicht so viele Holzleisten und Stücke in den passenden Stärken parat haben und bis wir uns alles zurecht gesägt und geschliffen haben  ist der Spaß und die Freude am Projekt etwas verflogen. Die Werkpackungen sind praktisch, günstig und toll, um den Kindern das Arbeiten nach Anleitungen näher zu bringen. Ich habe meist 2 oder 3 Packungen im Bastelschrank liegen, um sie bei Bedarf herausholen zu können. 

Der Hoppelhase musste gleich zu Beginn feststellen, dass das Bahnsignal nicht lebensgroß ist und er es nicht im Garten aufstellen kann. Nach einer kurzen gemeinsamen Überlegung, wozu wir das kleine Bahnsignal verwenden könnten, legten wir los. Kleine Memo an mich selbst: Das nächste Mal im Vorhinein klarstellen, wie das Werkstück eingesetzt werden kann.

Die Werkpackung wird geöffnet
und der Inhalt genau untersucht.
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Unser Hoppelhase kann noch nicht sinnerfassend lesen. Ich begann daher, ihm die Anleitung Stück für Stück vorzulesen. Wir schauten uns an, wie die Holzstücke auf der Anleitung benannt wurden. A, B, C, D… Als erstes mussten alle Holzstücke auf die richtige Länge gebracht werden. Hoppelhase holte sich sein (cooles Lightning McQueen) Lineal und begann, die Längen einzuzeichnen. Er schaffte alle ohne meine Hilfe.

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Die Laubsäge ist eines meiner Lieblingswerkzeuge und daher durfte auch unser Hoppelhase schon ein paar Mal damit werken. Das Kürzen der Holzstäbchen stellte also keine großes Problem dar. Ich musste ihn lediglich hin und wieder auf die Haltung der Säge hinweisen und ihn erinnern, dass nicht mit Druck, sondern mit vielen kleinen Bewegungen gesägt wird. (Hoppelhase ist 5 Jahre und ich denke, dass man den Kindern in diesem Alter ruhig sägen zutrauen darf. Allerdings nie ohne Aufsicht!!)

Wer will fleißige Handwerker seh'n..

Wer will fleißige Handwerker seh’n..

Der Hoppelhase stellte nach dem Sägen und einem weiteren Blick auf die Anleitung fest, dass die Holzteile alle abgerundet werden müssen. Ich gab ihm drei verschiedene Stärken Schleifpapier, lies ihm die drei anfassen und wir sprachen kurz darüber, welches wohl für die grobe Arbeit und welches für die feine Arbeit sei. Danach zeigte ich ihm die Handbewegung beim Schleifen, um Rundungen zu bekommen und ließ ihn selbst entscheiden, mit welchem Schleifpapier er arbeitete. Er fand jedoch sehr schnell heraus, dass man von grob nach fein am besten arbeitet.

Hoppelhase befühlt das Schleifpapier

Hoppelhase befühlt das Schleifpapier

es wird geschliffen

es wird geschliffen

Nachdem endlich alle Leisten und Plättchen sauber gerundet waren, musste natürlich verglichen werden. Zu Beginn dachte unser Hase, dass er das schöne Abrunden so und so nicht schaffen würde und wollte gleich vor dem Start aufgeben. Ich versicherte ihm darauf hin, dass er das garantiert schafft. Und wenn er meine Hilfe brauchen sollte, so würde ich ihm helfen. Nach dem ersten Erfolgserlebnisses eines schön gerundeten Stäbchens war er Feuer und Flamme für die restlichen und verglich eifrig die entstehenden Rundungen mit der Vorlage. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. (Die Abmessungen für die Einschlagpunkte der Nägel zeichnete ich ein. Das Ausmessen wäre zu schwierig für ihn gewesen)

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Nach all den Vorbereitungen durfte nun endlich mit dem Zusammenbau begonnen werden. Genagelt hat unser Hase auch bereits des Öfteren. Neu für ihn war allerdings, dass ich ihm den Nagel nicht mehr ansetzte. Das heißt, er musste selbst herausfinden, wie er den Nagel in die Hand nehmen musste, um mit der anderen Hand gut darauf hauen zu können. Bei großen Nägeln war das bisher kein Problem, doch diese mini kleinen Nägel hatte er noch nie geschafft. Nach viel Gejammere und einem kurzen Nervenzusammenbruch, weil er es partout nicht versuchen wollte, sagte ich ihm, dass wir ruhig eine Pause machen und später weiter machen könnten. Immerhin hatten wir bereits über eine Stunde an der Packung gearbeitet. Doch die Aussicht auf einen Arbeitsstop gefiel ihm noch weniger und so nahm er endlich den Nagel in die Hand. Und, siehe da, alles kein Problem.

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Nachdem der letzte Nagel eingeschlagen war, bemalte er noch das Signal und wir befestigten es auf der Bodenplatte.

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Hoppelhases ganzer Stolz

Hoppelhases ganzer Stolz

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